A - Allmeyer
- Allmayers andauernder Abgesang
 

Allmayer ist auf der Suche: danach, was am 14.5.98 passiert ist. Er weiß,  d a s s  etwas für ihn Bedeutsames geschehen ist, aber er weiß nicht  w a s.  So zieht er mit seinem fahrbaren Klapp-Schloss durch die Welt. Manchmal überfällt ihn eine Ahnung, die aber nie deutlich wird. Zum Beispiel, als er einen Straßengeiger hört, zum Beispiel, als ihn eine Schneiderin versehentlich mit der Nadel sticht, zum Beispiel, als er eine Frau trifft, die manchmal Ereignisse vorhersieht. Alle drei verpflichtet er, ihm auf seiner ruhelosen Suche zu folgen, in der Hoffnung, dass sie ihm zu seiner Erinnerung verhelfen. Er ahnt nicht, daß es nicht drei Menschen sind, die er sich da engagiert hat, und sie ihm zudem, statt seiner Erinnerung, eine fatale Botschaft überbringen wollen. Unterwegs liest er eine junge Frau auf, deren Natürlichkeit ihn fasziniert; eine weitere junge Frau gesellt sich zu ihm und kommt ihm seltsamt vertraut und fremd zugleich vor. Sie ist durch nichts davon abzubringen, ihm zu folgen.

In phantasievollen Bildern pendelt die höllisch-romantische Groteske lustvoll zwischen Komik und Tragik und ist üppig mit live-Musik ausgestattet. theater mänäptehoi nimmt Sie mit auf die Suche, nimmt Sie mit in die Nacht...

 

 
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